Wie geht es Dir mit Deiner Angst?
Ich fühle mich angstfrei.
Ich spüre manchmal Unruhe.
Ich habe eine leichte Angst.
Ich habe starke Ängste.
Ich habe Panikattacken.
Wie schön!
Du bist aktuell in einem Zustand der Angstfreiheit – ein wunderbares Gefühl, das dir zeigt, wie stabil und gelassen du momentan bist. Diese Phase gibt dir die Möglichkeit, das Leben mit einer anderen Qualität zu erleben: mit mehr Gelassenheit, größeren Freiräumen für Kreativität und einer erhöhten Offenheit für die Welt um dich herum.
Nutze diese leichten und freien Tage, um deine Interessen und Leidenschaften weiter zu erforschen oder neu zu entdecken. Vielleicht gibt es Aktivitäten oder alte Hobbies, die du schon länger nicht mehr verfolgt hast? Jetzt könnte ein idealer Zeitpunkt sein, diese wieder aufzugreifen. Dabei kannst du nicht nur Freude empfinden, sondern auch dein Selbstvertrauen stärken.
Gleichzeitig bietet dieser Zustand auch die Chance, deine Resilienz zu stärken. Indem du Strategien entwickelst, die dich in dieser angenehmen Phase unterstützen, kannst du auch für zukünftige stressvolle Zeiten vorsorgen. Zum Beispiel kann das Einüben von Achtsamkeitspraktiken oder das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs deine Widerstandsfähigkeit weiter erhöhen.
Reflektiere auch darüber, was zu deinem aktuellen Gefühl der Angstfreiheit beigetragen hat. Sind es bestimmte Menschen in deinem Leben, bestimmte Gewohnheiten oder die Art, wie du denkst und deine Tage gestaltest? Wenn du diese Fragen beantwortest, kannst du die unterstützenden Faktoren bewusster in dein tägliches Leben integrieren.
Abschließend, genieße diesen Zustand der Ruhe und Sicherheit so intensiv wie möglich. Es ist eine Zeit, in der du tief durchatmen und dir selbst etwas Gutes tun kannst. Teile deine positiven Erlebnisse mit anderen, denn deine Erfahrungen können auch sie inspirieren und unterstützen.
Vielleicht hast Du feine Antennen?
Du spürst manchmal Unruhe – dies bedeutet, dass du von Zeit zu Zeit leichten Stress oder leichte Ängste erlebst. Dies ist eine völlig normale Erfahrung, da das Leben immer seine Herausforderungen mit sich bringt. Solche Momente der Unruhe sind Hinweise darauf, dass es Aspekte in deinem Leben gibt, denen du vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit schenken solltest.
Nutze diese leichte Unruhe als Gelegenheit zur Selbstreflexion. Was sind die Auslöser für deine Unruhe? Gibt es bestimmte Situationen, Menschen oder Aktivitäten, die diese Gefühle hervorrufen? Durch das Erkennen und Verstehen der Ursachen kannst du gezielter an Lösungen arbeiten, um dein Wohlbefinden zu steigern.
Es kann auch hilfreich sein, Techniken zur Stressreduktion zu erlernen und regelmäßig anzuwenden, wie zum Beispiel Atemübungen, Meditation oder leichte körperliche Betätigung. Diese Praktiken können dir helfen, deine Unruhe zu managen und mehr Gelassenheit im Alltag zu entwickeln.
Darüber hinaus ist das Teilen deiner Gefühle mit vertrauten Personen oft sehr wertvoll. Sich auszutauschen und Unterstützung zu erhalten, kann nicht nur entlastend wirken, sondern auch neue Perspektiven auf deine Situation eröffnen. Manchmal hilft schon das Gefühl, nicht allein zu sein, um sich besser zu fühlen.
Zuletzt, sei geduldig mit dir selbst. Veränderungen brauchen Zeit, und das Erlernen neuer Bewältigungsstrategien ist ein Prozess. Jede kleine Verbesserung, die du machst, ist ein Schritt in Richtung eines ruhigeren und zufriedeneren Lebens. Akzeptiere, dass Unruhe Teil des Lebens ist, und sieh sie als Chance, zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.
Meist ein "ganz normaler" Zustand.
Du erlebst eine leichte Angst – dies zeigt, dass du momentan bestimmten Stressoren oder Ängsten gegenüberstehst, die spürbar Einfluss auf dein Wohlbefinden nehmen. Solche Gefühle sind natürlich und ein Teil unseres menschlichen Daseins. Sie signalisieren oft, dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem wir uns bewusst mit unseren Herausforderungen auseinandersetzen sollten.
In dieser Phase ist es hilfreich, die spezifischen Faktoren zu identifizieren, die diese Angst auslösen. Sind es bevorstehende Ereignisse, bestimmte soziale Situationen oder vielleicht innere Glaubenssätze, die dich belasten? Das Erkennen und Benennen deiner Ängste ist ein erster, wichtiger Schritt, um sie zu bewältigen.
Eng damit verbunden ist die Arbeit an deinen Gedankenmustern. Leichte Angst wird oft durch unsere eigenen negativen oder katastrophisierenden Gedanken verstärkt. Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie, wie das Herausfordern und Umstrukturieren solcher Gedanken, können dir helfen, deine Wahrnehmung zu verändern und deine Reaktionen zu mildern.
Es kann auch wertvoll sein, gezielte Entspannungstechniken zu praktizieren, die sich direkt auf die Reduzierung von Angstsymptomen auswirken, wie progressive Muskelentspannung oder geführte Imaginationsübungen. Diese Methoden können dir helfen, ein tieferes Verständnis für deinen Körper und seine Reaktionen zu entwickeln und ein Gefühl der Kontrolle zurückzugewinnen.
Suche zudem den Austausch mit anderen, sei es durch Gespräche mit Freunden, der Familie oder in professioneller Beratung. Manchmal benötigt es die Perspektive eines Außenstehenden, um neue Lösungswege zu erkennen oder einfach nur, um Verständnis und Zuspruch zu erhalten.
Vergiss nicht, dich selbst für deine Stärke zu loben. Sich seinen Ängsten zu stellen, erfordert Mut und Resilienz. Jeder Schritt, den du unternimmst, um deine Angst zu managen, ist ein Fortschritt in Richtung eines ausgeglicheneren und zufriedeneren Lebens.
Was Du jetzt tun kannst:
Du erlebst starke Ängste – dies ist ein Signal, dass etwas Tiefgreifendes in deinem Leben deine Aufmerksamkeit benötigt. Solche intensiven Gefühle können überwältigend sein und dein tägliches Funktionieren beeinträchtigen. Es ist ein Zustand, der oft nicht allein bewältigt werden kann und in dem es entscheidend ist, Unterstützung zu suchen.
In diesem schweren Moment ist es zunächst wichtig, eine sichere Umgebung zu schaffen, in der du dich geschützt fühlst. Dies kann bedeuten, dass du dir Zeit für dich selbst nimmst, Orte meidest, die deine Angst verstärken könnten, oder sicherstellst, dass du von Menschen umgeben bist, die deine Situation verstehen und unterstützen.
Eine professionelle Therapie kann entscheidend sein, um die Ursachen deiner Angst zu verstehen und effektive Strategien zu ihrer Bewältigung zu entwickeln. Ein Therapeut kann dir helfen, deine Gedanken und Gefühle zu ordnen und dir Techniken an die Hand geben, die speziell auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das Ziel ist es, dir nicht nur kurzfristige Erleichterung zu verschaffen, sondern auch langfristige Lösungen zu bieten.
Zusätzlich könnte es hilfreich sein, Techniken zur emotionalen Regulation zu erlernen, wie zum Beispiel tiefes Atmen, Achtsamkeit oder andere Entspannungsmethoden. Diese können dir helfen, in Momenten starker Angst einen kühleren Kopf zu bewahren und nicht von deinen Gefühlen überwältigt zu werden.
Vergiss nicht die Bedeutung eines unterstützenden Netzwerks. Die Verbindung zu anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann ungemein tröstend und aufschlussreich sein. Gruppentherapien oder Online-Foren können Plattformen bieten, auf denen du dich austauschen und von den Erlebnissen anderer lernen kannst.
Das Wichtigste ist, dass du dich in dieser Zeit daran erinnerst, dass du nicht allein bist. Starke Ängste sind eine ernsthafte Herausforderung, aber mit der richtigen Hilfe und Strategien kannst du lernen, sie zu managen und wieder ein erfüllteres Leben zu führen. Bleibe geduldig mit dir selbst und erkenne jeden kleinen Fortschritt an – jeder Schritt ist wertvoll auf deinem Weg zur Besserung.
Schnelle Hilfe:
Wenn du Panikattacken erlebst, befindest du dich in einer intensiven emotionalen Erfahrung, die sowohl dein psychisches als auch physisches Wohlbefinden herausfordert. Panikattacken können plötzlich und ohne offensichtlichen Grund auftreten, was oft eine starke Angst und das Gefühl von Kontrollverlust bewirkt. Es ist jedoch möglich, Wege zu finden, um diese überwältigenden Momente zu bewältigen und mit größerer Zuversicht durch sie hindurchzugehen.
Beginne damit, die Anzeichen deiner Panik frühzeitig zu erkennen. Bist du dir bewusst, welche Gedanken oder Situationen häufig zu einer Panikattacke führen? Durch das frühzeitige Erkennen dieser Auslöser kannst du besser vorbereitet sein und schneller reagieren.
Eine effektive Technik, die oft empfohlen wird, ist die Atemkontrolle. Wenn du spürst, wie die Angst aufsteigt, konzentriere dich darauf, langsam und tief zu atmen. Diese einfache Methode kann dir helfen, dein Nervensystem zu beruhigen und das Gefühl der Panik zu mindern.
Es ist auch wichtig, dein Umfeld über deine Erlebnisse aufzuklären. Das Teilen deiner Erfahrungen mit vertrauensvollen Personen kann nicht nur Unterstützung und Verständnis fördern, sondern auch ein Gefühl der Sicherheit bieten. Du bist nicht allein, und die Menschen um dich herum können wertvolle Verbündete in deinen schwierigsten Momenten sein.
Zusätzlich kann eine professionelle therapeutische Unterstützung entscheidend sein. Ein Therapeut kann dir spezifische Techniken anbieten, die speziell darauf ausgerichtet sind, die Häufigkeit und Intensität deiner Panikanfälle zu reduzieren. Zusammen könnt ihr an den tiefer liegenden Ursachen arbeiten und langfristige Strategien entwickeln.
Erinnere dich daran, dass jeder kleine Schritt, den du unternimmst, um deine Panik zu bewältigen, ein Fortschritt ist. Du baust Fähigkeiten und Stärken auf, die dir nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft helfen werden. Du hast bereits den Mut gefunden, dich deinen Herausforderungen zu stellen – das ist eine bemerkenswerte Stärke, die dich durch jede Schwierigkeit tragen kann.
* Lisa Sundermeyer, körperorientierte Psychotherapie und EMDR *
Kurzfristige Termine: Sende mir eine E-Mail an info@lisa-sundermeyer.de wenn Du benachrichtigt werden möchtest, falls ein früherer Termin frei wird.

Muss Angst sich schrecklich anfühlen?
Wenn Menschen Angst empfinden, neigen sie dazu, sich anzuspannen:
Sie wehren das Gefühl ab und fühlen sich dann zum Beispiel gelähmt, getrieben oder in ihrem Denken blockiert.
Wie fühlt sich Angst für Dich an?
- Lähmt sie Dich?
- Macht sie Dich nervös? Unruhig?
- Kreisen Deine Gedanken immer um dieses eine Thema?
- Fühlst Du Dich hilflos, ausgeliefert oder leidest Du sogar unter Panikattacken?
Warum habe ich so viel Angst?
Angst ist eine Reaktion auf eine bewusst oder unbewusst angenommene Bedrohung.
Manchmal existiert diese Bedrohung ganz real, wie zum Beispiel bei einem Jobverlust, einer akuten gefährlichen Erkrankung oder einer Beziehungskrise. Auch eine hohe körperliche Belastung durch Stress oder Erschöpfung kann dazu führen, dass wir uns ängstlich und überfordert fühlen.
Unser Gehirn kann aber auch auf Basis vergangener Erfahrungen bedrohliche Szenarien in der Gegenwart oder Zukunft konstruieren, die uns Angst machen. Unverarbeitete Ereignisse, wie zum Beispiel Verluste oder Krankheiten können ständige Angst verursachen, weil wir fürchten, ähnliche schreckliche Erfahrungen wieder erleben zu müssen.
Lebensgeschichtliche Prägungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Negative Erfahrungen in der Kindheit, wie zum Beispiel das Aufwachsen bei traumatisierten, unempathischen oder überbehütenden Eltern oder Mobbing in der Schule können zu ständiger innerer Unsicherheit führen. Diese Erfahrungen hinterlassen oft ein verzerrtes Selbstbild, sodass wir Ablehnung erwarten, weil wir sie in der Vergangenheit erlebt haben.
Auch traumatische Erlebnisse und Erfahrungen können tiefgreifende Ängste in uns auslösen, weil sie das Sicherheitsempfinden und das Vertrauen in die Welt nachhaltig erschüttern. Unser Gehirn erwartet eine mögliche Wiederholung des Traumas. Wir bleiben in ständiger Anspannung und Alarmbereitschaft und erleben auch sichere Situationen als potenziell bedrohlich. Das kann im Alltag immer wieder zunächst unerklärliche Angstgefühle auslösen.
Angst kann auch eine Abwehrfunktion haben. Sie kann uns davor bewahren, uns unangenehmen Emotionen oder Herausforderungen zu stellen. Verdrängte Wünsche oder unbewusste Konflikte wie zum Beispiel ein Trennungswunsch können Angst auslösen, um uns vor der Konfrontation mit diesen Wünschen zu schützen. Manchmal verdeckt Angst auch andere starke Emotionen wie Wut oder großen Schmerz, um uns davor zu bewahren, diese Gefühle zu erleben.
Wenn ich die Ursachen meiner Angst nicht verstehe, kann ich die Dämonen der Vergangenheit nicht bewältigen. Wenn wir die Motive unserer Angst erkennen, können wir unsere unbewussten Annahmen über die Realität überprüfen. Dadurch bekommen wir die Möglichkeit, klarer zu sehen, wo wir wirklich stehen. Wir können uns schwierigen Erfahrungen zuwenden, sie verarbeiten und letztendlich lernen, die Angst zu bewältigen.

Kennst Du Situationen, in denen Du Aufregung genossen hast?
Vielleicht als Du frisch verliebt warst oder in der Achterbahn? Auf einer Reise ins Unbekannte oder in einer neuen Erfahrung?
Aufregung und Angst sind ein Teil des Lebens und werden es immer bleiben.
Wenn Du lernst, in diesen Situationen dennoch entspannt zu sein, kann Dich die Aufregung wacher, lebendiger und kräftiger machen: Das ist die evolutionäre Funktion der Angst.
Wenn Du Dich dagegen anspannst und die Angst ablehnst, wird sie oft zu einer übermächtigen Erfahrung der Hilflosigkeit.
Das muss aber nicht sein!
** Du kannst lernen den Körper zu nutzen, damit die Aufregung nicht Dein Feind sondern Dein Verbündeter ist: Eine Quelle von Energie und Kraft. **
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